Die Idee
Inspiriert durch Begegnungen
Die Idee zu unserem Verein ist auf den Wunsch zurückzuführen, dass Menschen mit und ohne Behinderung offener und toleranter aufeinander zugehen und überflüssige Barrieren oder Grenzen minimiert werden.
Seit langer Zeit ist uns bewusst, dass viele Menschen unsicher im Umgang mit Menschen mit Behinderung sind. Doch seit dem 27. Februar 2013 war uns klar, dass auch wir aktiv für den Traum einer grenzenloseren und offeneren Gesellschaft eintreten wollen.
Inspiriert und motiviert durch die Dokumentarfilmpremiere zu "Gold" und der Begegnung mit den Hauptakteuren, den Paralympioniken Kirsten Bruhn (eine langjährige Bekannte der Wienroth-Brüder), Kurt Fearnley und Henry Wanyoike entstand im Laufe eines zwölfmonatigen Prozesses letztlich der Verein Wheelfire e.V.
Wir sind Feuer und Flamme für Begegnungen.
Die Macht des Bildes
Wer kennt ihn nicht, diesen "Wow-Effekt", den ein Foto oder eine Filmsequenz auslösen kann? Vor allem wenn man merkt, dass gerade der eigene Horizont erweitert wurde!
Im eben genannten Dokumentarfilm wird einem die Wirkung von Bildern in Kombination mit ehrlichen Emotionen bewusst. Wir selbst halten ein Bild, in Form eines Moments in einer authentischen Fotografie kombiniert mit ehrlichen Artikeln über die Fotografierten für NOCH wirkungsvoller. Aus der Überzeugung heraus, kam die Idee einer öffentlich wirksamen Plakat-Reihe über Rollstuhlfahrer, die Feuer und Flamme für etwas sind und es stolz zeigen möchten. Die Welt dreht sich aus der Rollstuhlperspektiv nicht anders.
Wir sind Feuer und Flamme für Momente.
Musik verbindet
Musik ist eine Sprache, die man bekanntlich nicht zu übersetzen braucht. Da wir Musik lieben und talentierte Künstler für unterstützenswert halten, stellte sich uns die Frage, ob sich unsere Philosophie mit der Förderung von Musik kombinieren ließe. Wir waren und sind der Meinung, dass das durchaus möglich ist.
Entscheidend für uns ist, dass die Musiker solidarisch mit uns für eine grenzenlosere und offenere Gesellschaft eintreten wollen. Doch das an sich war für uns kein ausreichendes Argument. So entstand die Idee, eine Videoreihe von diversen Musikern, in ansprechender Umgebung und mit akustischer Instrumentierung, unter Mitwirkung von Menschen mit und ohne Behinderung zu verwirklichen. Die Idee einer Kamera, die über den Infrarot-Sender einer Elektro-Rollstuhl-Steuerung bedienbar ist, war geboren.